Unser Blog

Ein Päuschen bis März

November
13
2011

Nun haben wir schon wieder 5 Vorstellungen hinter uns. Heute wird die Bühne wieder abgebaut und erst im März spielen wir wieder in Sparrieshoop. Das Stück "Mien Mann, de fohrt to See" ist beim Publikum ganz großartig angekommen. Aber auch die Spieler und alle Mithelferinnen und Mithelfer hinter der Bühne hatten sichtlich Spaß an der ewig modernen "Bucklige-Verwandtschafts-Komödie". Da hat der Herr Wroost wirklich einen Klassiker geschaffen. Herrlich auch die Suche nach Kostümen und Requisiten aus den 50ern. Altmodisch musste es sein und Seefahrerkneipentüchtig. Eine kleine Requisitenauswahl:

bildwandhafen2bilderringgeorg

SIGE by Kubik-Rubik.de

 

Und hier gehts zum neuen Fotoalbum mit Bildern von Gerd Nelaimischkies (danke dafür!)

 

 

Probenbilder Mien Mann de fohrt to See

Oktober
26
2011

Endlich gibts mal wieder ein paar Bilderchen zur Erbauung :)

Viel Spaß beim gucken!

   

Das neue Stück

August
08
2011
Endlich ist die lange Pause vorbei und wir starten voller Elan in die neue Saison. Auf vielfachen Wunsch unseres Publikums spielen wir mal wieder einen echten Klassiker. "Mien Mann, de fohrt to See!" von Wilfried Wroost ist zwar schon über 50 Jahre alt, funktioniert aber nach wie vor. Raffgierige Verwandtschaft und missgünstige Nachbarn gibt es schließlich immer noch. Um den Charme des alten Stückes zu bewahren wollen wir die Zeit um 1950 auf der Bühne wiederaufleben lassen.

Theaterleute

Von links nach rechts

Jörg Baumgarten (Karl Brammer), Helga Feja (Malwine Sötje), Otto Schuldt (Mandus Sötje), Anna Schäfer (Ulli Stichling), Heinz Koopmann (Friedrich Brammer), Janina Hübner (Mary Brammer), Matthias Boll (Johannes Menck), Herwig Wöhlcke (Justus Aldag), Tania Jagla (Auguste Brammer), Ralf Gallert (Adrian Pott)

PS: Die Rolle des Friedrich Brammer spielt nun Hartmut Schloß

   

Das wars erstmal

April
25
2011

Liebe Freunde der Speeldeel ut de Masch,

wir danken euch von ganzem Herzen für eure Unterstützung, euren Beifall und natürlich auch eure Kritik in der vergangenen Spielzeit. Besonders hat uns gefreut, dass die Familie des Autors Gerhard Bohde sich das Stück "Hallighexen" auf Föhr angesehen hat. Überhaupt hatte sich die Insel zu unserem 10jährigen Jubiläum in ihr schönstes Sommergewand geworfen und uns ein paar herrliche Stunden der Muße - ob im Strandkorb oder knietief im Watt - gewährt. Einige unserer Spieler und Helfer geniessen die Insel jetzt immer noch. Es sei ihnen gegönnt. Der schnöde Rest der Crew begibt sich wieder ins normale Alltagsleben und geniesst die Wochen der Pause bis dann irgendwann wieder ein Textbuch im Briefkasten liegt und das neue Stück geprobt wird. Bis dahin dauert es aber sicher noch etwas.

Ein Herz aus Steinen

   

Jahreshauptversammlung 2011

Februar
04
2011

Die meisten Jahreshauptversammlungen folgen einem festen Ritual. Berichte des Vorstands, Entlastung desselben, Wahlen, Ehrungen und Verschiedenes sind regelmäßig die Eckpunkte der Tagesordnung. Das ist bei der Speeldeel ut de Masch grundsätzlich nicht anders. Trotzdem fallen die Jahreshauptversammlungen der Theatergruppe immer wieder aus dem Rahmen. Bei aller Ernsthaftigkeit gehen Witz, Charme und Spielfreude auch während dieser Versammlungen nicht verloren.

Dem ersten Vorsitzenden Reinhard Feja war es vorbehalten, in seinem Bericht die ernsteren Töne anzuschlagen. "Wir haben ein absolut erfolgreiches Theaterjahr hinter uns", sagte er und schlug dann den Bogen zur Satzung der Speeldeel. Seit über zehn Jahren hat die Speeldeel ut de Masch bereits Probleme mit dem Finanzamt. Insbesondre dreht es sich um die Regelungen im Falle einer Auflösung der Speeldeel. Die Satzung sieht vor, dass in diesem Fall das Vereinsvermögen zu gleichen Teilen an die Gemeinden Seester und Seestermühe fallen würde. Das Finanzamt fordert, dass die Satzung um einen Passus erweitert wird. Demnach soll das Vereinsvermögen auch dann an die Gemeinden fallen, wenn die "steuerbegünstigten Zwecke" des Vereins wegfallen. Damit würden die Voraussetzungen für die Gemeinnützigkeit der Speeldeel ut de Masch entfallen. Gegen diese Sichtweise wehren sich die Theatermacher. Mehr als 20 Gespräche habe er im vergangenen Jahr geführt und das Thema wird die Speeldeel auch weiterhin beschäftigen", so Feja.

"Über das Ehrenamt reden Politiker gern, aber das wichtige, verlässliche Fundament für unsere Arbeit fehlt. Das Vereinsrecht scheint keine Lobby zu haben", stellte Feja fest und sagte: "Mal sehen, ob wir bis zur nächsten Jahreshauptversammlung weiter sind." Der Vorsitzende dankte auch den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen, erzählte von dem neuen Kulissenanhänger, auf den die Speeldeel lange gespart hat, den neuen Fenstern für den Übungsraum und der Spende der Speeldeel von 930 Euro für das Kinderhospiz Sternenbrücke. "Wir sind etwas anders als andere. Das sollten wir beibehalten", so Feja.

An Theaterleiterin Ute Jensen war es, einen sehr humorvollen Blick auf das Theaterjahr mit der Aufführung der "Hallighexen", zahlreichen Proben, der Liebe zum Detail bei der Gestaltung der Kulissen, der bei Ebay ersteigerten Laterna magica zu werfen. "Ich bin froh, dass es immer noch Menschen gibt, die den Wahnsinn mitmachen und Spaß daran haben", sagte sie. Gewählt wurde auch. Die zweite Vorsitzende Renate Schaar wurde ebenso wieder gewählt, wie Bühnenmeister Hartmut Schloss und die zweite Theaterleiterin Helga Feja.

Text: Meike Kamin

   

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